07.04.2018 (Samstag)

Buchvorstellung

Am Mittwoch, den 11. April 2018, stellt der zweite Hanauer Stadthistoriker Dr. Christian Ottersbach sein Buch über die Burgen der Herren und Grafen von Hanau vor. Ort: Lesecafé des Kulturforums, Beginn: 18.30 Uhr. Interessenten sind hiermit herzlichst eingeladen!

Mitglied werden  tl_files/images/design/Pfeil.png

Jede Stadt braucht ihr Gesicht tl_files/images/design/Pfeil.png

Der Wiederaufbau der Stadt Hanau nach 1945 - Zwei Dekaden zwischen Zerstörung und Urbanität
Dr. Markus Häfner die Wiederaufbauphase der Stadt Hanau erstmals detailliert aufgearbeitet und analysiert.

Neuigkeiten

tl_files/images/content/Vorträge/17-0394_BurgenHanau_Umschlag_220px.jpg

Der neue Geschichtsblätterband 51, Christian Ottersbach: Die Burgen der Herren und Grafen von Hanau (1166-1642), ist ab sofort erhältlich

Die Herren und Grafen von Hanau waren einst eines der einflussreichsten und bedeutendsten Geschlechter im Rhein-Main-Gebiet. Der Aufstieg des edelfreien Geschlechtes aus kleinen Anfängen vollzog sich in der zweiten Hälfte des 13. Jahrhunderts. Konsequent baute es Herrschaftsrechte und Territorium insbesondere im Kinzigraum bis in den Spessart hinein aus. Burgen bildeten dabei ein wichtiges Rückgrat hanauischer Politik. Der Band untersucht nicht nur die Burgenpolitik der Herren und Grafen von Hanau, sondern erstmals umfassend auch deren Bauschaffen zwischen dem 12. und 17. Jahrhundert. Der Schwerpunkt der Untersuchung liegt dabei auf den hessischen und fränkischen Besitzungen, aber auch das im 15. Jahrhundert ererbte Territorium der Grafen von Lichtenberg am Oberrhein wird gestreift.

 

 

Verkaufspreis: 48 € (für Vereinsmitglieder 25 €). Bezug über das Geschäftszimmer des Vereins im Kulturforum Hanau, Am Freiheitsplatz 18 a, 63450 Hanau.

Jahreshauptversammlung Hanauer Geschichtsverein 1844 e.V.

Am Donnerstag, den 15. März 2018 wurde auf der Jahreshauptversammlung ein neuer Vorstand gewählt: Michael H. Sprenger (1. Vorsitzender), Dr. des. Michael Müller (stv. Vorsitzender) und Dr. Tobias Kämpf (Schatzmeister) wurden in ihren Ämtern für weitere drei Jahre bestätigt. Dr. Jürgen Opfermann tritt die Nachfolge von Dr. Alice Noll, welche nicht mehr für das Amt kandidiert hatte, als Schriftführer an. In den Arbeitsausschuss wurden Dr. Victoria Asschenfeldt und Dr. Alice Noll hinzugewählt.

 

Vortrags- und Veranstaltungsprogramm erste Jahreshälfte 2018

Das Veranstaltungsprogramm des ersten Halbjahres 2018 ist jetzt verfügbar. Sehr viele Veranstaltungen finden wieder in Kooperation mit der IGHA, der VHS sowie mit dem Fachbereich Kultur der Stadt Hanau statt. Schwerpunkte sind der 400jährige Beginn des Dreißigjährigen Krieges 1618 und die 200-Jahr-Feier der Hanauer Union, welche beide mit zahlreichen Vorträgen und Ausstellungen begangen werden. Anlässlich des Lamboy-Festes wird dabei auch eine neugestaltete Ausstellung präsentiert werden.

 

Führung über den Jüdischen Friedhof am 1. Mai 2018

Wie gewohnt werden Dr. Alice Noll und Dr. Eckhard Meise auch in diesem Jahr wieder eine Führung über den Jüdischen Friedhof in Hanau anbieten. Treffpunkt um 15 Uhr am Eingang Mühlgasse, Männer bitte eine Kopfbedeckung tragen.

 

Anton-Calaminus-Preis für Schüler und Studenten

Der Geschichtswettbewerb des Hanauer Geschichtsvereins 1844 e.V.

Infos zum Wettbewerb auf der separaten Unterseite

 




Deutsches Goldschmiedehaus

Neue Publikation zum Deutschen Goldschmiedehaus Hanau erhältlich

Über den Hanauer Geschichtsverein 1844 e.V. ist die neue Publikation von Dr. Christine Jung: Deutsches Goldschmiedehaus / German Goldschmiths' House Hanau. Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft / Past, Present, and Future, hg. v. Magistrat der Brüder-Grimm-Stadt Hanau, Bad Langensalza 2017 [mit zahlr. Abb., 171 S.] zum Preis von 12,00 € (Vereinsmitglieder: 7,50 €) plus ggf. Porto zu erwerben.

Der Hanauer Geschichtsverein 1844 e.V. unterstützte neben anderen Sponsoren diese aus Anlass des 75jährigen Bestehens des Deutschen Goldschmiedehauses in diesem Jahr entstandene Publikation finanziell und ideell.

  

 

Bemerkenswerte Hanauer Oppenheim-Sammlung - Neuzugänge im Schloss zu sehen

Das Denkmal „Moritz und das tanzende Bild“ auf dem Freiheitsplatz wird mittlerweile von der Bürgerschaft, Gästen aus Nah und Fern bestens angenommen. Auch der Hanauer Geschichtsverein freut sich darüber, dass tagtäglich zahlreiche Besucher Fotos von der zweiteiligen Stahlskulptur machen, war er doch in die Entscheidungsfindung pro Entwurf Robert Schad und Pascal Coupot in Jury und Beirat mit seinem Ehrenvorsitzenden Dr. Eckhard Meise einbezogen.
„Um sich über Leben und Werk von Moritz Daniel Oppenheim eingehend zu informieren, bietet sich ein Besuch des Historischen Museums Hanau Schloss Philippsruhe an“, so Museumsdirektorin Dr. Katharina Bechler und Vereinsvorsitzender Michael H. Sprenger. Stadt Hanau und Hanauer Geschichtsverein präsentieren dort gemeinsam ausgewählte Werke des weltweit bekannten jüdischen Malers, der 1799 in der Judengasse, seit 1898 Nordstraße, geboren wurde und 1882 in Frankfurt am Main verstarb.
Seit einiger Zeit werden dort einige Neuzugänge des Geschichtsvereins gezeigt, die aus Privatbesitz und dem Kunsthandel erworben werden konnten: Das Ölgemälde „Der Harfner und Mignon“ nach Goethes „Wilhelm Meisters Lehrjahre“ fertigte  Oppenheim um 1850. Es wurde beim Wechsel im Vereinsvorstand  von Martin Hoppe an Michael H. Sprenger erstmals den Mitgliedern auf der Jahreshauptversammlung 2015 zusammen mit einem Stahlstich zum gleichen Thema präsentiert. Ebenso gezeigt werden zwei Ankäufe, die der Geschichtsverein tätigte: Farbig gestaltete Blätter, die Oppenheims Darstellungen von Otto IV. und Joseph II. im Kaisersaal des Frankfurter Römers zeigen. Auch kann ein Porträt Oppenheims betrachtet werden, das sein Frankfurter Malerkollege Johannes Eissenhardt von ihm 1853 radierte.
 
Ehrenvorsitzender Dr. E. Meise, Vorsitzender M. Sprenger, Museumsleiterin Dr. K. Bechler und Fachbereichsleiter Kultur M. Hoppe
 
Für die Restaurierung des Ölgemäldes werden nun Spenden erbeten, damit es wieder in neuem Glanz erstrahlen kann. Interessenten wenden sich bitte vertrauensvoll an hgv@hgv1844.de.
Die Werke Oppenheims werden in der Beletage von Schloss Philippsruhe im „Ludwig Rosenthal-Saal“ gezeigt. Ludwig Rosenthal musste während der NS-Diktatur nach Guatemala auswandern und vermachte dem Hanauer Geschichtsverein nach dem Zweiten Weltkrieg als großherzige Geste der Versöhnung seine qualitätvolle Oppenheim-Sammlung.  Martin Hoppe, Fachbereichsleiter Kultur, Stadtidentität und Internationale Beziehungen betont, dass „die Hanauer Oppenheim-Sammlung mit Werken im Eigentum der Stadt und des Geschichtsvereins damit zu den bedeutendsten weltweit zählt“. Freuen sich über die neuen Hanauer Oppenheim-Werke: HGV-Ehrenvorsitzender Dr. Eckhard Meise, Vorsitzender Michael H. Sprenger, Museumsdirektorin Dr. Katharina Bechler und Fachbereichsleiter Kultur, Stadtidentität und Internationale Beziehungen Martin Hoppe.